Zwischen Natur und Technik – Die Südgelände-Tour
Gegensätze machen das Leben spannend. Erleben Sie den faszinierenden Kontrast von historischen Bahnrelikten, urwüchsiger Natur und moderner Kunst – bei einem Streifzug durch den Natur-Park Südgelände. Ein Abenteuer für die ganze Familie!
Lage in der Stadt

Natur-Park Schöneberger Südgelände
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- via reise verlag/Klaus Scheddel

Station 1: Der Wasserturm
Der Turm lieferte früher Wasser für den Antrieb der Dampflokomotive.
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- via reise verlag/Janna Menke

Station 2: Der Giardino Segreto
Der klassische Giardino Segreto stammt aus dem Italien der Renaissance: Ein etwas abgelegener und doch einer Villa zugeordneter intimer Garten mit geometrischen Beeten.
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- © via reise verlag/Klaus Scheddel

Station 3: Die alte Dampflok
Die über 80 Jahre alte, ausrangierte Dampflok stammt aus dem Jahr 1940.
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- Holger Koppatsch

Station 4: Die Drehscheibe
Die noch funktionsfähige Drehscheibe hat Seltenheitswert: Sie ist eine der ältesten Deutschlands.
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- via reise verlag/Janna Menke

Station 4: Die Drehscheibe
Hier wurden bis Anfang der 1950er-Jahre die Dampflokomotiven gedreht, um diese platzsparend auf verschiedene Gleise umzusetzen.
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- Konstantin Boerner

Station 5: Das Baumhaus
Knapp unterhalb der Baumkronen hat man einen schönen Ausblick auf das umgebende Gelände und kann den Vögeln lauschen.
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- via reise verlag/Janna Menke

Station 5: Das Baumhaus
Wer keine Höhenangst hat, sollte sich einen Aufstieg auf das Baumhaus nicht entgehen lassen.
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- Holger Koppatsch

Station 6: Der Tälchenweg
Sprayen ganz legal – das geht von Montag bis Samstag ab 15 Uhr bis zur Parkschließung entlang der Gleise im Tälchenweg des Südgeländes. Zahlreiche gesprayte Kunstwerke präsentieren sich ihren Betrachtern hier ständig neu.
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- via reise verlag/Klaus Scheddel

Gastrotipp: Café Paresüd
Von April bis Oktober gibt es hier samstags, sonntags und feiertags von 11 bis 18 Uhr Kaffee, Kuchen und herzhafte Snacks.
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- Café Paresüd

Natur-Park Schöneberger Südgelände
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- via reise verlag/Janna Menke

Natur-Park Schöneberger Südgelände
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- Holger Koppatsch
Stationen der Tour
Wegbeschreibung:
Starten Sie Ihren Ausflug in die städtische Märchenlandschaft am S-Bahnhof Priesterweg. Verlassen Sie den Bahnsteig in Richtung Prellerweg und biegen Sie am Ende der Treppe gleich links ab. Schon stehen Sie direkt vor dem Eingang des Natur-Parks Südgelände (Öffnungszeiten). Das 18 Hektar große Gelände war einst Teil des Tempelhofer Rangierbahnhofs. Nachdem der Bahnbetrieb bis 1952 schrittweise stillgelegt wurde, entwickelte sich hier eine Naturoase, in der heute viele seltene Brutvögel, Wildbienen, Heuschrecken, Pflanzen und Pilze eine Heimat gefunden haben. Durchstreifen Sie diesen verwunschenen Ort und lassen Sie sich von der einzigartigen Verbindung von „Urwald“, Kunst und vergessener Technik verzaubern.
Nachdem Sie einen kleinen Obolus (1 Euro, bitte passend für den Automaten bereithalten) als Eintritt entrichtet haben, halten Sie zunächst geradeaus auf den roten Wasserturm (1) zu. Rechts sehen Sie die Lokomotivhalle, die derzeit zu einer Veranstaltungshalle umgebaut wird. In der Brückenmeisterei linkerhand befindet sich das Café Paresüd (G). Für eine Pause ist es noch zu früh, aber vielleicht wollen Sie später den Tag hier ausklingen lassen.
Wenn Sie die Brückenmeisterei passiert haben, stehen Sie auch gleich vor dem Eingang zum Giardino Segreto (2), einem Kunstgarten mit stählernen Skulpturen. Nach dem Besuch des Gartens folgen Sie den Wegweisern für den Rundgang und erreichen bald die über 80 Jahre alte Dampflok (3), eines der Herzstücke des Parks. Folgen Sie den Schienen und Sie gelangen nach wenigen Metern zur noch funktionsfähigen Drehscheibe (4). Gehen Sie den Weg weiter, bis Sie zu einem Wegweiser gelangen. Von hier aus begeben Sie sich der Beschilderung folgend auf einen Rundgang durch das Naturschutzgebiet. Auf Stegen wandern Sie zwischen den Bäumen hindurch, vorbei an Infotafeln, die im Rahmen der Dauerausstellung „Bahnbrechende Natur“ über Flora, Fauna und Geschichte des Südgeländes informieren. Bald erspähen Sie ein Baumhaus (5), das einen schönen Ausblick auf Teile des Geländes bietet. Der Weg führt Sie weiter bis zu einer Lichtung mit Bänken und einer Schaukel. Von hier laufen Sie entlang der Schienen an der Ruine des ehemaligen Stellwerksgebäudes vorbei bis zum nördlichen Teil des Geländes. Folgen Sie dem Rundweg in Richtung Süden, der Sie über den Tälchenweg (6) zurück zum Eingang führt.